Therapie
Rundhallenbad
Moorbad Neydharting

DAS HEILMOOR UND SEINE WIRKSTOFFE

Das Moor verdankt seine Entstehung der Eiszeit, in der ein Gletscher bis ins Alpenland herausreichte. Die gesamte Talebene war einmal ein Moor im botanischen Sinn. Heute sind große Flächen entwässert oder abgetorft worden. Auf den ehemaligen Moorflächen haben sich Pflanzengesellschaften entwickelt, die als "Feuchtwiesen" und "Bachuferflur" einzuordnen sind.

Nach landläufigen Begriffen ist Moor eine geheimnisumwitterte Landschaft, die heilwirksame Naturkräfte birgt, welche schon in altersgrauer Vorzeit bekannt waren. Nicht alles, was als Moor bezeichnet wird ist ein Heilmittel. Wissenschaftlich betrachtet unterscheidet man grundsätzlich zwischen Hoch- und Flachmooren, wobei das Neydhartinger Moor zu den eher seltenen Flachmooren zählt. Flachmoore dienen aufgrund ihrer Zusammensetzung in erster Linie der Naturmedizin. Über 250 verschiedene wissenschaftlich nachgewiesene abgesunkene Kräuter und Heilpflanzen blieben in all den 30.000 Jahren unter Wasser und unter Luftabschluss und gelangen heute entweder als Schwebstoffbad oder als Moorpackung mit der Haut in Kontakt und von dort aus in den Organismus. Die Wirkstoffe des Moores regen den Stoffwechsel und die Tätigkeit der Hormondrüsen an und werden im Moorbad Neydharting zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates eingesetzt.

Das Neydhartinger Moor wurde auf Grund seiner wertvollen Kräuter und Heilpflanzen immer wieder von namhaften Wissenschaftlern wie zum Beispiel Univ.-Prof. Dr. J. Kowarschik, Dr. W. Benade (Franzensbad) oder auch Univ.-Prof. Dr. Scheminsky als eines der wirkungsvollsten der Welt bezeichnet wird.